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Neue Backuplösung mit Amazon S3

Seit einiger Zeit lebe ich zu Hause mit einem NAS von Synology. Da dies jedoch nur eine einzige Harddisk hatte war die Sicherheit nicht sehr gross. Ich kaufte mir dann ein DS211, ebenfalls von Synology, welches zwei Harddisks hat und ich mit einem RAID 1 spiegle. Bei einem Verlust der Box (Diebstahl, Brand, was auch immer) waren die Daten jedoch auch mit dem RAID weg. Ich habe mich somit entschieden, dass ich mein NAS (alle Daten welche mir wichtig sind) in die Cloud speichern will. Dies mache ich mittels des S3 Service von Amazon. Dieser ist zwar nicht gratis, jedoch sehr kostengünstig und wird mich ein paar Dollar im Monat kosten. Mit der in die Konfigurationssoftware von Synology (DiskStation Manager) eingebauten Netzwerksicherung kann ich mir direkt ein Sicherungsplan für ein S3 Backup zusammenklicken. Nach ein paar Tagen kann ich sagen, dass die Sicherung zwar sehr langsam ist, jedoch zuverlässig funktioniert. Minimaler Aufwand, maximaler Effort :)

Meine privaten Daten sind nun also entweder auf dem NAS oder in der Dropbox und somit sicher in der Cloud verstaut. Mein Rootserver hat jedoch auch noch viele Daten, welche nicht auf eine andere Harddisk gespeichert werden (dies nun seit mittlerweile ca. 4 Jahren). Da ich nun bereits eine S3 Lösung habe, machte ich dies auch gleich auf dem Rootserver. Als erstes erstelle ich auf dem Server .tar-gz Files von Mysql-Datenbanken, Web-Verzeichnissen, Daten und SVN-Repositories. Dies mache ich mit Hilfe des Tutorial, welches ihr hier finden (inkl. einiger Zusatzanpassungen von mir). Die letzten 7 Backups speichere ich dann via s3sync in die Cloud. Dies geht ganz einfach mit dem Tutorial von John Eberly.

Somit sind nun alle meine Daten sicher verstaut und ihnen kann (fast) passieren was will, sie gehen nicht verloren ;-)

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Autor: aquasonic

Ich arbeite als Informatiker in der Webentwicklung mit Sitecore. Zusätzlich studiere ich Informatik mit Schwerpunkt auf Mobile Computing, entwickle Android Applikationen und fotografiere in meiner Freizeit sehr gerne.

2 Kommentare

  1. Tolle Zusammenfassung – mich würde natürlich interessieren, was das denn für “Zusatzanpassungen” von Dir sind. Die Scripts wollen ja schliesslich auch mal verbessert werden… ;-)

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