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Geotagging in Lightroom

Es ist immer wieder interessant zu sehen, wo genau ein Foto aufgenommen wurde. Besonders wenn man die eigenen Fotos auf einer Karte anzeigen lassen kann und so sieht, wo man denn überall schon mit seiner Kamera unterwegs war :) Damit dies jedoch möglich ist, müssen die Fotos zuerst mit GPS Koordinaten versehen werden. Zumindest meine Kamera (Nikon D7000) kann dies nicht ohne Zusatz. Eine etwas kostenintensive Variante wäre es, mit Hilfe eines externen GPS Empfängers (z.B. GP-1 von Nikon), direkt beim fotografieren die Koordinaten zu hinterlegen.

Eine andere Möglichkeit ist es, die GPS Koordinaten später in der Bildbearbeitung, z.B. mit Lightroom, dem Foto zu hinterlegen. Dazu kann man mit irgend einem GPS Empfänger ein sogenannten Tracklog aufnehmen und dieses als GPX-Datei exportieren. Dieses Log speichert in regelmässigen Abständen die Zeit und die dazugehörigen GPS Koordinaten. Über die Zeit kann Lightroom dann die GPS Koordinaten dem Foto zuweisen. Ich verwende dazu mein iPhone und die App Trails (es gibt jedoch auch kostenlose Alternativen). Wichtig dabei ist, dass die Systemzeit in der Kamera und die Zeit des GPS Empfängers genau gleich eingestellt ist.

In Lightroom 3 braucht man dazu ein Plugin. Patrick Ludolph beschreibt in seinem Blog, wie er das Geotagging in seinem Workflow integriert. Er verwendet dazu das GPS-Plugin von Jeffrey Friedl. Seit Lightroom 4 gibt es nun diese Möglichkeit direkt integriert, ohne ein Plugin verwenden zu müssen. Dies ist eigentlich ganz einfach und selbsterklärend, eine kleine Einleitung dazu gibt es in meinem Wiki.

Viel Spass beim geotaggen :)

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Dealy – Neue App im Market

Irgendeinmal letztes Jahr diskutierten mein Freund Pascal und ich über einen verpassten Deal auf Daydeal. Wäre es nicht nett, immer über die neusten Deals via eine mobile App informiert zu werden? Wir schauten im App Store, fanden aber nichts, was unseren Erwartungen entsprechen würde. Wir entschieden uns eine eigene App zu entwickeln, welche uns über die wichtigsten Deals in der Schweiz auf dem Laufenden halten soll. Dealy war geboren.

Wir begannen einen Applikationsserver zu entwickeln, welcher die Deals zur Verfügung stellen und als Push Server fungieren sollte. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch an meiner Bachelor Thesis war, ging dieser fast hauptsächlich auf die Kosten von Pascal ;-)

Anschliessend entwickelten wir die mobilen Apps. Pascal entwickelte die passende iPhone App und ich die Android App. Beide Apps haben den (fast) identischen Funktionsumfang:

  • Einfache und sinnvolle Übersicht verschiedener Schweizer Shops
  • Entscheid, welche Shops verfolgt werden sollen
  • Jeder neue Deal wir via Push Nachricht sofort signalisiert
  • Möglichkeit, die Push-Funktionalität pro angezeigtem Shop zu konfigurieren

Auf meiner Entwicklungsseite wird der komplette Funktionsumfang inkl. Screenshots genauer beschrieben.

Wer kein Smartphone mit Android oder iPhone besitzt, sollte trotzdem die Möglichkeiten von Dealy nutzen können. Unsere Arbeitskollegin Romy hat dazu die Webseite von Dealy erstellt. Die Seite, basierend auf WordPress, zeigt neben Neuigkeiten rund um die App ebenfalls eine Auflistung aller Deals, wie sie in den nativen Apps zu finden ist.

Die App steht ab sofort zum Download im App Store (iPhone) oder im Google Play Store (Android) zur Verfügung. Ich freue mich, bereits meine zweite App im Market anbieten zu dürfen und bedanke mich bei allen, welche bei der App mitgeholen haben (Entwicklung, Testing, Übersetzungen, etc.). Über Feedback und Verbesserungsvorschläge freuen wir uns sehr :)

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Erste Erfahrungen mit Nahlinsen

Bereits vor langem habe ich mir ein Nahlinsen-Set (1, 2 und 4 Dioptrie) für mein 35mm f/1.8 gekauft (siehe Equipment). Eine Nahlinse schraubt man wie ein Filter auf das Objektiv. Die Linse vergrössert anschliessend wie eine Brille das Bild, so dass man näher an das Objekt gehen kann. Dies soll eine günstige Alternative zu einem professionellen Makroobjektiv sein.

Leider konnte ich die Nahlinsen bis jetzt noch nie so richtig testen. Letzten Samstag war ich an der Orchideenausstellung in Thun, also die optimale Gelegenheit dies endlich nachzuholen. Leider musste ich feststellen, dass die Linsen nicht das gewünschte Resultat erzielten. Schnell merkte ich, dass ich grosse Probleme beim fokusieren der Blumen hatte. Zugegeben, das Licht in den Ausstellungshallen war nicht optimal, jedoch auch nicht gerade so schlecht. Als ich dann endlich ein paar mal den Fokus setzen konnte (wollte schon fast auf manuell umschalten), sah ich, dass die Fotos sehr unscharf waren. Hier zwei Beispiele:

Wenn man viele verschiedene Objekte fotografieren will, muss man immer wieder die Filter wechseln (welche übrigens auch kombiniert werden können, mit noch schlechteren Ergebnissen), was auf die Dauer etwas nervend ist. Die Makrofotografie interessiert mich eigentlich schon sehr, jedoch möchte ich nicht gleich ein teures Makroobjektiv kaufen. Ich werde deshalb die Nahlinsen noch ein weiteres mal testen, ohne dauernd die Linse wechseln zu müssen und mit gutem Licht. Hoffen wir auf ein besseres Ergebnis :)

Die gelungenen Fotos (ohne Nahlinse) findet ihr wie üblich auf Flickr. Nachdem ich das Resultat auf Twitter gepostet habe, erhielt ich Feedback von einem Freund. Er meinte, dass die Nahlinsen auf so kurzen Brennweiten nichts taugen würden. An seinem 70-200mm f/2.8 Objektiv gäbe es jedoch gute Ergebnisse. Vielleicht komme ich ja dazu, dies zu verifizieren. Danke für den Tipp :)

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Mein Fotoarchiv in Lightroom 3

Bereits seit längerem verwende ich Adobe Lightroom 3 um meine Fotos zu bearbeiten. In Lightroom kann man jedoch viel mehr, als einfach die Fotos zu bearbeiten. Es stellt sehr viele Möglichkeiten zur Verfügung, um sein gesamten Fotoarchiv in einer Bibliothek zu verwalten, dies Fotos zu bewerten, mit Stichwörtern zu versehen, die Fotos einfach wieder zu finden und unzählige weitere Features. Alle diese Features habe ich lange nicht verwendet, ich habe die Fotos bearbeitet, auf mein NAS verschoben und aus der Lightroom Bibliothek gelöscht. Es gab mehrere Gründe dafür:

  • Ich wollte die Fotos nicht nur lokal haben. Zum einen wollte ich ein sauberes Backup meiner Fotos und zum anderen wollte ich von überall auf meine Fotos Zugriff haben (also auch von der Arbeit aus, zum Beispiel).
  • Die Fotos direkt auf dem NAS einzubinden war viel zu langsam, da alles immer über das Netzwerk gemacht werden musste.
  • Ich sah nicht wirklich einen Vorteil in der ganzen Sache ;-)

Als ich letztens beim Adventskalender von Unic einen Amazon Gutschein gewonnen habe, habe ich mir unter anderem das Buch Mein Lightroom Alltag von Patrick Ludolph gekauft. Den Blog von Patrick Ludolph aka neunzehn72 verfolge ich schon lange, weshalb ich mir nun auch einmal sein Buch gekauft habe. Dies hat der Grund, dass ich die vielen Funktionen in Lightroom kaum kenne. Bereits nach dem ersten Kapitel war klar, dass ich unbedingt eine eigene saubere Lightroom Bibliothek brauche. Also stellte ich für mich noch einmal die Anforderungen zusammen:

  • Es muss performant sein
  • Ein sauberes Backup muss vorhanden sein
  • Ich muss von überall Zugriff auf die Fotos haben
  • Exportierte Fotos müssen als JPG vorhanden sein

Nach etwa dem dritten Anlauf habe ich es endlich geschafft und habe nun eine gute Grundlage für mein Fotoarchiv. Der Prozess zur Bildbearbeitung und Archivierung sieht  nun wie folgt aus:

  1. Import der Fotos auf die lokale Harddisk. Dabei unterteile ich als erstes nach dem Jahr und dann nach der jeweiligen Fotosession (habe also eine zweistufige Ordnerhierarchie).
  2. Anschliessend bearbeite ich die Fotos und exportiere die richtig Guten als JPG. Ich behalte jedoch nicht nur die exportierten, sondern auch die anderen guten Fotos. Man weiss nie wann man diese noch einmal verwenden kann :) Die schlechten Fotos lösche ich.
  3. Die exportierten Fotos kopiere ich auf mein NAS. Die Fotos lege ich nach Thema ab und achte dabei auf eine “humane” Struktur, so dass auch meine Freundin auf dem NAS sofort die gewünschten Bilder findet und betrachten kann.
  4. Die Raw-Fotos in Lightroom inkl. den Bearbeitungen verschiebe ich anschliessend auf das NAS (erst wenn ich fertig mit bearbeiten bin). Hier habe ich auf dem NAS einen Ordner Lightroom, da drunter habe ich die analoge Ordnerstruktur wie in Lightroom selbst.
Die Struktur in Lightroom sieht etwa wie folgt aus:

Somit habe ich alle meine Anforderungen abgedeckt: Da ich die Fotos erst nach dem Bearbeiten auf das NAS verschiebe, verliere ich kaum an Performance. Das Anschauen der Bilder läuft relativ flüssig. Da die exportierten Fotos auf dem NAS als JPG vorliegen, habe ich auch von überall Zugriff auf die Fotos. Die exportierten Fotos haben nicht zwingend eine Verbindung zu den Lightroom Fotos, man findet die Fotos auch ohne dass man meine Lightroom Hierarchie auswendig kennt ;-) Und last but not least, die gesamten Fotos (sowohl die Raw-Fotos als auch die JPG’s) werden sauber gesichert, wie bereits in meiner Backupstrategie geschrieben.

Aktuell bin ich noch dabei, alle vorhandenen Fotos sauber zu importieren, mit Stichworten zu versehen und in die neue Struktur einzugliedern. Bereits jetzt bin ich jedoch sehr zufrieden damit. Danke Paddy :) Sein Buch ist übrigens sehr zu empfehlen. Es ist sehr verständlich und in einer witzigen Art geschrieben. Auf einfachste Weise werden alle wichtigen Lightroom Funktionen genau erklärt. Hier noch einmal der Link auf Amazon. Viel Spass.

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Ein Monat – ein Beitrag

ZielAls ich letztens mein Archiv angeschaut habe (welches nun bereits drei Jahre beinhaltet), ist mir aufgefallen, dass die meisten Monate nicht verlinkt sind. Das bedeutet, dass ich in den entsprechenden Monaten keine Blogbeiträge verfasst habe.

Ich habe mir ja bereits vorgenommen etwas mehr zu schreiben, aber irgendwie klappte dies nie so richtig. Nun bin ich jedoch mit der Schule fertig und habe keine so guten Ausreden mehr ;-) Ich habe mir deshalb zum Ziel gesetzt, jeden Monat (mindestens) einen Blog Beitrag zu schreiben. Zum einen kommt hier so wieder etwas Regelmässigkeit rein und zum anderen werden die Monate im Archiv verlinkt ;-)

Ich bin aktuell bereits wieder an der Entwicklung einer Mobile App, über welche ich euch zu gegebener Zeit informieren möchte. Des Weiteren werde ich wieder mehr Zeit in die Fotografie investieren. Die Erkenntnisse und Ergebnisse möchte ich ebenfalls mit euch teilen. Wenn ich das Ziel nicht erreichen sollte oder gegen Ende Monat immer noch kein Beitrag erschienen ist, erinnert mich bitte an mein Ziel.